| Abbrand |
Abnahme der Brennstoffmasse während der Verbrennung. |
| Abbrandzeit (Zeitbrand/Dauerbrand) |
Eigenschaft einer Feuerstätte, eine bestimmte Mindestdauer ohne zwischenzeitliche Brennstoffaufgabe
und ohne Eingriff in den Verbrennungsablauf so weiter zu brennen, dass am Schluss mindestens
Grundglut vorhanden ist. |
| Abgas |
Das den Abgasstutzen der Feuerstätte verlassende Verbrennungsgas. |
| Abgaskanal |
Ein Verbindungsstück oder ein Abschnitt eines Verbindungsstücks in Massivbauart. |
| Abgasklappe/Abgasschieber |
Einrichtung zum Verschließen des Abgasweges. |
| Abgasmassenstrom m& in g/s |
Die in der Zeiteinheit (s) abzuführende Masse (g) der Abgase. |
| Abgassammler (Heizgassammler) |
Der Raum oberhalb des Feuerraumes eines offenen Kamins, in dem die Verbrennungsgase gesammelt und
in den Abgasstutzen bzw. Heizgasstutzen geleitet werden. |
| Abgasstutzen |
Eine Einrichtung am Ende des Heizgasweges der Feuerstätte zum Anschluss eines Verbindungsstückes. |
| Abgastemperatur |
Die Temperatur des Abgases an einem festgelegten Punkt in der Messstrecke. |
| Absperrvorrichtung |
Eine Vorrichtung zum Verschließen des Abgasweges. |
| Aktive Hinterlüftung |
Eine aktive Hinterlüftung ist ein ständig offener, nicht verschließbarer Schacht, Spalt oder Hohlraum, in
dem zum Schutz des Gebäudes oder brennbarer Bestandteile in Anbauwänden oder Aufstellflächen ein
Teil der durch eine Feuerstätte in Richtung des entsprechenden Bauteils abgegebenen Wärme konvektiv
abgeführt wird. |
| Aktive Oberflächen/Inaktive Oberflächen |
Aktive Oberflächen einer Feuerstätte sind die durch die Heizkammer, Nachheizflächen oder konvektive
Luftführung direkt oder indirekt beheizten Oberflächen der Feuerstätte. Sie geben bestimmungsgemäß
Wärme zur Raumheizung ab. Inaktive Oberflächen bestehen aus nicht beheizten Teilen der Feuerstätte, wie Sockel, Holzlegen, Regale,
unbeheizten oder gedämmten Auf- und Anbauten. Sie geben bestimmungsgemäß keine Wärme zur
Raumheizung ab. |
| Anbaufläche |
Wände, an die Feuerstätten direkt angebaut sind, Bodenflächen, auf denen Feuerstätten aufgebaut sind
und Deckenflächen, an bzw. unter welchen Feuerstätten direkt angebaut sind. |
| Anbauwand |
Gebäudewand, bzw. Bereich der Gebäudewand, an welche die Feuerstätte angebaut ist. |
| Anheizeinrichtung (Klappe oder Schieber) |
Einrichtung, die bei Offenstellung einen verkürzten Heizgasweg freigibt. |
| Aschekasten |
Ein transportabler Behälter unter der Rosteinrichtung einer Feuerstätte zur Aufnahme des Rost- und
Schürdurchfalls. |
| Ascheraum |
Der Raum unter dem Feuerraum zur Aufnahme des Aschekastens. Durch den Ascheraum kann
Verbrennungsluft strömen. |
| Aufstellfläche |
Fußboden, bzw. Bereich der Bodenfläche, auf welche die Feuerstätte aufgebaut ist. |
| Backfach/Backröhre/Backrohr |
Fach zum Backen, Kochen und Erwärmen von Speisen, welches vornehmlich von Heizgaszügen umgeben
wir |
| Beharrungszustand |
Der einer bestimmten Wärmebelastung entsprechende Betriebszustand der Feuerstätte, bei dem sich in
aufeinanderfolgenden gleich langen Zeitabständen die zu messenden Werte nicht mehr wesentlich
ändern. |
| Brennfläche |
Die mit Brennstoff bedeckbare Fläche, die gegebenenfalls mit Öffnungen oder einem Rost für den
Durchtritt von Verbrennungsluft versehen ist. Bei offenen Kaminen ist die vordere Begrenzung durch die
senkrechte Projektion der Vorderkante des Abgassammlers gegeben. |
| Brennholz |
In einen Holzofen darf nur unbehandeltes und trockenes Scheitholz rein.
Achtung: Imprägnierte und lackierte Hölzer, sowie Abfall entwickeln unkontrolliert giftige und gesundheitsschädigende Dämpfe und Abgase.
Haben die Holzzellen über 20% Wassergehalt, so sinkt nicht nur der Heizwert sondern ihr Holzofen wird zum "Stinker" und sorgt für Nachbarschaftsbelästigung.
Als Faustregel gilt: das Brennholz in kleine Scheite spalten, aufrichten und 2 Jahre luftgetrocknet unter Dach lagern. Noch mehr Freude hat der, welcher sein Ofenholz 3 bis 5 Tage vorher neben dem Ofen aufrichtet. Dann ist es "zundertrocken" und hat den höchsten Heizwert. |
| Brennstoffwähler |
Eine Einstelleinrichtung zur Voreinstellung des Primär- und Sekundärluftquerschnittes in Anpassung an
den jeweils gewählten Brennstoff. |
| Bypass (Gasschlitz) |
Eine Öffnung zum Herstellen einer Kurzschlussverbindung zwischen dem Feuerraum und dem
Schornsteinanschluss. |
| Dauerbrand |
Siehe Abbrandzeit. |
| Doppelbogen |
Heizgasrohr 1 bestehend aus zwei 90o- Umlenkungen (siehe Heizgasrohr). |
| Drosseleinrichtung |
Eine Einrichtung zur Erhöhung des Strömungswiderstandes im Abgas- oder Heizgasweg. |
| Druckverlust |
Bei Strömung von Fluiden durch Leitungen entstehender Gesamtwiderstand, resultierend aus der Summe
der Rohrreibungswiderstände und der Einzelwiderstände. |
| Durchbruchkachel |
Siehe Lüftungskachel. |
| Durchsicht |
Siehe Röhren. |
| Einbaurahmen / Frontplattenzarge/Nischenrahmen |
Bauteil zur Aufnahme der Frontplatte in Kachelfläche oder Putzfläche. |
| Einstelleinrichtung |
Einrichtung zum Einstellen von Volumen- und Massenströmen (z. B. Verbrennungsluft, Brennstoffzufuhr). |
| Feuergeschränk/Heiztür |
Verschlusseinrichtung für Feuer-, Füll- und Ascheraum. |
| Feuerraum |
Der durch Feuerraumboden, gegebenenfalls Feuerraumwände und Abgassammler bzw. Decke sowie
Feuerraumöffnung gebildete Raum. Der Feuerraum kann an der Feuerraumöffnung durch Türen, Jalousien
und dergleichen Bauteile verschließbar sein. |
| Feuerraumboden (Brennfläche) |
Dieser dient zum Auflegen von Brennstoff bzw. zur Aufnahme des Rostes, Feuerbocks oder Feuertopfes. |
| Feuerraumöffnung (Füllöffnung, Feuertür) |
Eine Öffnung im Feuerraum, durch die der Brennstoff aufgelegt wird und je nach Ausführung Wärme in
den Aufstellungsraum strahlt. |
| Feuerrost bzw. Planrost, Feuerbock |
Bauteile im bzw. über dem Feuerraumboden, durch die Asche fällt und durch die Verbrennungsluft
zugeführt werden kann. |
| Feuerstätten |
Feuerstätten für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe gemäß 1. BImSchV. Die Feuerstätten enthalten
alle für die sichere und gebrauchstaugliche Funktion notwendigen Bauteile und Komponenten. Die
Verkleidung ist Bestandteil der Feuerstätte . |
| Feuerstättenwände |
Sie bestehen aus Feuerraumwänden, Ascheraumwänden, Abgassammler sowie den Dämmschichten und
der Verkleidung (offener Kamin). |
| Feuerungsanlage |
Sie besteht aus Verbrennungsluftleitung, Feuerstätte, Verbindungsstück und Abgasanlage. |
| Feuerungsleistung |
Der auf den unteren Heizwert bezogene Wärmeinhalt des Brennstoffes, der einer Feuerungsanlage je
Zeiteinheit zugeführt werden kann. |
| Fiktive Wärmeleistung |
Rechengröße zur Ermittlung des Luftbedarfs, der einer Nutzungseinheit durch Feuerstätten und
lufttechnische Anlagen entzogen wird. |
| Flachfeuerung |
Eine Feuerung mit begrenzter Brennstoffaufnahmemöglichkeit. |
| Freier Querschnitt |
Querschnitt, durch den Heizgas bzw. Zu- oder Umluft strömt. Der freie Querschnitt wird in cm2
angegeben. |
| Frontplatte |
Ein Bauteil des Heizeinsatzes; sie schließt die Heizkammer zur Bedienungsseite hin ab. |
| Füllfeuerung |
Eine Feuerung mit Dauerbrandeigenschaft und entsprechender Brennstoffaufnahmemöglichkeit. |
| Füllraum |
Aus dem Abstand zwischen Rost- oder Brennfläche und Unterkante der Füllöffnung gebildeter Raum. |
| Gewölbefeuerung |
Feuerraum in ovaler oder halbrunder Bauweise. |
| Gleichwertiger Durchmesser D* |
Wird ausschließlich bei rechteckigen Strömungsquerschnitten verwendet. Ein rechteckiger Kanal mit dem
gleichwertigen Durchmesser D* hat den gleichen Druckverlust wie ein kreiszylindrischer Kanal bei
gleichem Volumenstrom. |
| Gluthalten |
Eigenschaft der Feuerstätte, nach einer bestimmten Brenndauer erneut aufgegebenen Brennstoff zu
zünden. |
| Grünlinge |
Ungebrannte Rohlinge aus der Ziegelproduktion. |
| Grundglut |
Masse glühenden, entgasten Brennstoffes, die nach dem Abschüren der Asche mindestens vorhanden
sein muss, um das Zünden des aufgegebenen Brennstoffes sicherzustellen. |
| Heizeinsatz |
Bauteil aus Grauguss oder Stahlblech mit einem Brennraum für feste, flüssige oder gasförmige
Brennstoffe; gleichzeitig Wärmetauscher für den Wärmeträger. |
| Heizfläche des Grundofens |
Siehe aktive Oberfläche. |
| Heizgas |
Innerhalb der Feuerstätte strömendes Verbrennungsgas. |
| Heizgasklappe/Heizgasschieber |
Einrichtung zum Verschließen, Umlenken oder Drosseln des Heizgasweges. |
| Heizgasrohr |
Bestandteil der Feuerstätte, der zur Führung der Heizgase dient. |
| Heizgasstutzen |
Stutzen zur Aufnahme der Verbindung zwischen Heizeinsatz und Heizgaszug. |
| Heizgastemperatur |
Temperatur des Heizgases am Heizgasstutzen. |
| Heizgasumlenkung |
Einrichtung zur Änderung der Strömungsrichtung des Heizgases. |
| Heizgaszug/Wärmetauscher |
Kanal aus metallischen, keramischen oder anderen wärmespeichernden mineralischen Baustoffen für
Heizgase. Heizgaszüge sind Bestandteil der Feuerstätte und dienen zur Nutzung des Wärmeinhaltes des
Heizgases. |
| Heizkammer |
Dient zur Aufnahme des/der Heizeinsatzes/Kamineinsatzes/Kaminkassette und soweit zulässig, mit
Heizgasrohr und Heizgaszügen.
Heizkammerwände, -decke und -boden bilden die Verkleidung der Feuerstätte. |
| Heizkammerabstand |
Abstand des Heizeinsatzes zur Verkleidung. |
| Heizlast (früher Wärmebedarf) |
Gebäudeeigenschaft und Grundlage für die Ermittlung der erforderlichen Heizleistung. Die Berechnung
erfolgt gemäß DIN EN 12831. Sie setzt sich zusammen aus der Transmissionsheizlast ( T
?) und der
Lüftungsheizlast ( V
? ) in kW und gegebenenfalls einer Wiederaufheizleistung ( RH
? ) in kW. |
| Inspektion |
Maßnahme zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes der Feuerstätte. |
| Kachel |
Siehe Ofenkachel. |
| Kachelstein |
Aus bei ca. 1000 oC gebranntem keramischen Material (als Quadrat- oder Rechteckstein hergestellt). Die
Ansichtsflächen können eben oder profiliert und mit Glasur versehen sein. Die Kanten der Ansichtsflächen
können glasiert oder unglasiert sein. |
| Kamineinsatz |
Bauteil des offenen Kamins, das mindestens den Feuerraum, den Abgassammler und – sofern vorgesehen
– Heizgasumlenkungen/Heizgaszüge sowie den Abgasstutzen enthält. Kamineinsätze können aus
mehreren Teilen bestehen, die am Einbauort zusammengesetzt werden. Kamineinsätze für offene
Kamine, die auch mit verschlossenem bzw. ausschließlich geschlossenem Feuerraum betrieben werden
können, enthalten außerdem die Bauteile zum Verschließen des Feuerraumes und die Einrichtungen für
die Zufuhr der Verbrennungsluft. |
| Kaminkassette |
Bauteil des offenen Kamins, das mindestens den Feuerraum, gegebenenfalls mit
Heizgasumlenkung/Heizgaszüge, die Feuerraumtür und gegebenenfalls den Abgasstutzen enthält. Sie hat
außerdem zwischen dem Feuerraum bzw. Aschefallraum und dem Kassettenmantel
Konvektionsluftleitungen. |
| Klammerdraht |
Bauteil zum Verklammern von Ofenkacheln. |
| Konvektionsluft |
Luft, die von den Heizflächen erwärmt wird. |
| Konvektionsmantel |
Luftführung am Kamineinsatz, durch die Außen-/Umluft zur konvektiven Erwärmung zu den Heizflächen
und von dort als Zuluft dem Raum zugeführt wird. |
| Konvektionsraum |
Siehe Heizkammer. |
| Lehmsteine |
Aus Baulehm handgeformte oder stranggepresste Steine ohne Löcher und Stege. |
| Leistungsregler |
Einrichtung, die entsprechend der eingestellten Wärmeleistung den Verbrennungslufteintrittsquerschnitt
bzw. den Brennstoffdurchsatz selbsttätig ändert. |
| Luft
Abluft (ABL) |
Aus dem Raum abströmende Luft. |
| Außenluft (AUL) |
Die gesamte aus dem Freien zuströmende Luft. |
| Umluft (UL) |
Teil der Abluft, der dem Kachelofen bzw. offenen Kamin wieder zugeführt wird. |
| Zuluft (ZUL) |
Die dem Raum zugeführte erwärmte (bzw. thermodynamisch behandelte) Luft. |
| Verbrennungsluft (VBL) |
Der Feuerstätte zuzuführender Luftvolumenstrom, der ganz oder teilweise der Verbrennung dient. |
| Luftgitter |
Luftdurchlass mit Einrichtungen zur Luftverteilung und Luftlenkung. |
| Luftklappe |
Unterbricht bzw. reguliert den Luftstrom in einer Luftleitung. |
| Luftleitungen |
Bauteile, durch die Luft strömt. |
| Lüftungskachel/Durchbruchkachel |
Kachel mit Öffnungen für Luftdurchlass. |
| Mess- und Prüföffnungen |
Öffnungen für Messsonden, z. B. Messungen nach 1. BImSchV. |
| Nennleistung bei Heizeinsätzen |
Vom Hersteller auf dem Geräteschild angegebene Wärmeleistung. |
| Nennleistung des Grundofens |
Die aus Heizfläche und spezifischer Wärmeleistung (qGO) errechnete Wärmeleistung (QN) in kW. |
| Notwendiger Förderdruck für die Feuerstätte (PW) |
Differenz zwischen dem Luftdruck im Aufstellungsraum der Feuerstätte und dem Unterdruck des Abgases
am Abgasstutzen der Feuerstätten, welcher notwendig ist, um einen einwandfreien Betrieb der
Feuerstätte sicherzustellen. |
| Notwendiger Förderdruck für das Verbindungsstück (PFV) |
Druckdifferenz zwischen der Achse der Einmündung des Verbindungsstückes und der Achse des
Abgasstutzens der Feuerstätte, gebildet durch die Differenz zwischen dem Ruhedruck und
Widerstandsdruck des Verbindungsstückes. |
| Notwendiger Förderdruck für die Verbrennungsluft (PB) |
Differenz zwischen dem Luftdruck im Freien und dem Luftdruck im Aufstellungsraum der Feuerstätte in
gleicher Höhe. |
| Notwendiger Gesamtförderdruck (PZe) |
Notwendiger Unterdruck an der Abgaseinführung in den senkrechten Abschnitt der Abgasanlage. Dies
entspricht der Summe aus notwendigem Förderdruck für den Wärmeerzeuger (PW), notwendigem
Förderdruck für das Verbindungsstück (PFV) und notwendigem Förderdruck für die Verbrennungsluft (PB). |
| Ofenkachel |
Ein bei ca. 1000 °C gebranntes, poröses, mechanisch festes und wärmebeständiges Erzeugnis aus mit
Schamottemehl abgemagertem Ton für Kachelöfen. Die Ofenkachel ist in der Regel auf der Vorderseite
mit einer Glasur überzogen und auf der Rückseite mit einem Rumpf versehen. |
| Raumluftabhängige Feuerstätte |
Feuerstätte, die ihre Verbrennungsluft ganz oder teilweise aus dem Aufstellraum entnimmt. |
| Raumluftabhängige Feuerstätten mit Verbrennungsluftanschluss |
Das sind Feuerstätten, denen die Verbrennungsluft über Leitungen oder
Schächte direkt vom Freien zugeführt werden kann, jedoch besitzen sie keine
erhöhte Dichtheit. Deshalb ist der Betrieb dieser Feuerstätten sicherheitstechnisch
als raumluftabhängig einzustufen. |
| Raumluftunabhängige Feuerstätte |
Raumluftunabhängig sind Feuerstätten, denen die Verbrennungsluft über Leitungen oder Schächte nur
direkt vom Freien zugeführt wird und bei denen kein Abgas in gefahrdrohender Menge in den
Aufstellraum austreten kann. Diese Feuerstätten erfüllen, bedingt durch ihre besondere Konstruktion,
erhöhte Dichtheitsanforderungen und dürfen daher unabhängig von Rauminhalt und Lüftung ihrer
Aufstellräume betrieben werden. Sie sind nichtgeregelte Bauprodukte. |
| Referenzdämmstoff |
Silikatische Dämmstoffe (Stein- und Schlackefasern) mit Dämmstoffkennziffer
DIN EN 14303, die zur Angabe der Dämmstoffdicke als Referenz angegeben sind. |
| Reinigungsöffnung |
Öffnung zum Reinigen der Heizgaszüge und des Verbindungsstücks. |
| Röhren/Wärmeröhre/Durchsicht |
Von Heizgasen ganz oder teilweise umströmte keramische oder metallische Bauteile, welche z. B. zum
Warmhalten von Speisen dienen. |
| Rostfläche |
Teil der Brennfläche in cm2, die durch die Außenmaße des Rostes bestimmt ist. |
| Rostfläche (freie) |
Der für den Durchtritt der Verbrennungsluft bestimmte Teil der Rostfläche. |
| Schamotte |
Feuerfester Baustoff zum Auf-/Ausbau von Feuerstätten. |
| Schürze |
Bauteil zum Verkleiden des Verbindungsstückes oder der Luftleitungen oberhalb der Heizkammer. |
| Sockel |
Nicht beheizter (inaktiver) Teil der Anlage, auf dem die Feuerstätte aufgebaut ist. |
| Sockelrahmen |
Unterbau aus metallischem Baustoff, auf dem die Verkleidung aufgebaut ist. |
| Speicherdauer |
Zeitraum ab Beginn der bestimmungsgemäßen Wärmeabgabe bis zum Ende der wirksamen
Wärmeabgabe |
| Speicherfähigkeit |
Fähigkeit, die durch die Verbrennung des Brennstoffes frei werdende Wärme in den keramischen
Baustoffen aufzunehmen und mit zeitlicher Verzögerung abzugeben. |
| Spezifische Wärmeleistung |
Wärmeleistung einer Feuerstätte je m2 Heizfläche (aktiver Oberfläche). |
| Stehrost |
or dem Feuerraum zwischen den Feuerraumseitenwänden und dem Feuerraumboden angebrachtes
Bauteil, welches das Herausfallen von Brennstoff aus dem Feuerraum verhindert. |
| Strahlungsschutz (Strahlungsblech, Strahlungsschirm) |
Bauteil zur Reduzierung von Wärmeabstrahlung an Bauteile (Anbauwände, Heizgaszüge, Wärmetauscher
etc.). |
| Strahlungswand |
Bauteil einer Flächenheizung aus mineralischen Baustoffen, die bestimmungsgemäß Wärme abgibt. |
| Traglager |
Bauteil zur Aufnahme von Komponenten in Kachelöfen/offenen Kaminen, z. B. Heizeinsatz, Kamineinsatz,
Heizgaszüge etc. |
| Tragrahmen |
Siehe Sockelrahmen. |
| Umlenkung |
Richtungsänderung der Heizgas- bzw. Luftströmung. |
| Verbindungsstück |
Leitung, durch die das Abgas in den Schornstein geleitet wird. |
| Verbrennungsluft |
Siehe Luft. |
| Verbrennungsluftleitung |
Bauteil, durch das Verbrennungsluft zur Feuerstätte geführt wird. |
| Verkleidung |
Bauteil, das die Feuerraumwände, Ascheraumwände und den Abgassammler gegebenenfalls mit dem
Konvektionsluftmantel, der dazugehörigen Dämmschicht und gegebenenfalls der Vormauerung außen
umschließt.
Anmerkung 1: Gebäudewände können Verkleidung sein. Die Verkleidung kann das Verbindungsstück
ganz oder teilweise umschließen.
Anmerkung 2: Die Ummantelung von frei stehenden Feuerstätten bzw. die mit der Feuerstätte mit
bauaufsichtlichem Verwendbarkeitsnachweis versehene Verkleidung gelten nicht als
Verkleidung im Sinne dieser technischen Regeln. |
| Verschleißteile |
Verschleißteile sind Teile, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Feuerstätte im Rahmen der
Lebensdauer mehrfach ausgetauscht werden müssen. |
| Vollheizung |
Eine Vollheizung deckt die komplette Heizlast des Gebäudes. |
| Vormauerung |
Bauteil aus mineralischen, nicht brennbaren Baustoffen vor zu schützenden Wänden. |
| Vortür |
Bauteil, das vor der Bedienungsseite der Feuerstätte zum Bedienungsraum hin eingebaut werden kann. |
| Wärmebelastung |
Siehe Feuerungsleistung. |
| Wärmedämmung |
Bauteil zur Reduzierung von Wärmeabgabe an Bauteile, z. B. Anbauwände. |
| Wärmeleistung |
Die nutzbar abgegebene Wärmemenge in der Zeiteinheit. |
| Wartung |
Maßnahme zur Bewahrung des Sollzustandes der Feuerstätte. |
| Widerstandsbeiwert, Zeta-Wert |
Dimensionsloser Formelwert zur Bestimmung des Druckverlustes in Leitungen durch Einzelwiderstände,
wie z. B. Richtungsänderungen, Gitter, Klappen. |
| Wirkungsgrad |
Das in Prozent ausgedrückte Verhältnis von Wärmeleistung zur Wärmebelastung. |
| Zeitbrand |
Eigenschaft der Feuerstätte, den Brennstoff innerhalb einer vorgegebenen Zeit (Periode) zu verbrennen. |
| Zusatzheizung |
Feuerstätte, Flächenheizung oder Herd, die zusätzlich zu einer hauptsächlich verwendeten Heizungsanlage betrieben wird. |
| Zwickstein, Zwickerstein |
Keramisches Bauteil zum Versetzen von Kacheln. |
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