lexikon a - K

Kachelofen / verputzter Ofen

Der Kachelofen ist eine Feuerstätte, deren äußere sichtbare Verkleidung zu mehr als 50% aus keramischen Ofenkacheln/Kachelsteinen besteht, ausgenommen gegebenenfalls vorhandenem Sockel und Schürze.

Der verputzte Ofen ist eine Feuerstätte, deren äußere sichtbare Verkleidung mehr als 50% verputzte Oberfläche aufweist, ausgenommen gegebenenfalls vorhandenem Sockel und Schürze.

Der Kachelofen/verputzte Ofen kann je nach Bauart mit verschiedenen Energie- oder Wärmeträgern betrieben werden. Zusatzfunktionen, z.B. Erwärmung von Trink- und Heizwasser, Warmhaltefach für Speisen usw. sind möglich.


Grundofen

Der Grundofen ist eine Speicherfeuerstätte, bestehend aus:

  • Feuerraum
  • Feuergeschränk
  • keramischen Heizgaszügen

und Verkleidung aus:

  • Ofenkacheln
  • Kachelsteinen
  • anderen mineralischen wärmespeichernden Baustoffen, zugehörigen Dämmschichten, Hinterlüftung, ggf. Vormauerung.

Die Wärmeabgabe erfolgt über die äußere Oberfläche.


Warmluftofen

Der Warmluftofen ist eine Feuerstätte bestehend aus:

  • Heizeinsatz oder Kamineinsatz
  • Heizgaszügen aus metallischen oder keramischen Werkstoffen oder anderen mineralischen, wärmespeichernden Baustoffen
  • Heizkammer/Verkleidung aus Ofenkacheln, Kachelsteinen oder anderen mineralischen wärmespeichernden Baustoffen, zugehörigen Dämmschichten/Hinterlüftung
  • ggf. Vormauerung.

Die Wärmeabgabe erfolgt überwiegend konvektiv über die Heizkammer und zum Teil über die äußeren Oberflächen.


Warmluftschwerkraftheizung

Die Warmluftschwerkraftheizung ist ein Warmluftofen mit Heiz- oder Kamineinsatz mit einer über der Heizkammer befindlichen Wärmeverteilung über Zuluftleitungen im Schwerkraftprinzip zur Beheizung mehrerer Räume mittels Warmluft. Die Heizkammer/Verkleidung wird in der Regel errichtet aus:

  • Ofenkacheln oder Kachelsteinen
  • anderen mineralischen wärmespeichernden Baustoffen
  • zugehörigen Dämmschichten/Hinterlüftung
  • gegebenenfalls Vormauerung

wobei die Wärmeabgabe aus der Heizkammer in der Hauptsache konvektiv erfolgt.


Feuerstätte über zwei Geschosse

Die Feuerstätte über zwei Geschosse ist ein Warmluftofen mit Heiz- oder Kamineinsatz innerhalb einer Heizkammer in einem unteren Teil der Feuerstätte und einem weiteren, zugehörigen Teil der Feuerstätte mit keramischen Heizgaszügen im darüber liegenden Geschoss. Heiz- bzw. Kamineinsatz und die keramischen Heizgaszüge sind über das Heizgasrohr 1 (Steigrohr) verbunden. Oberer und unterer Teil der Feuerstätte bilden eine technische und baurechtliche Einheit.


Offener Kamin, Bauart A

Feuerstätte mit einem Kamineinsatz oder einer Kaminkassette, die sowohl offen als auch geschlossen oder nur offen betrieben werden kann. Sie besteht in der Regel aus:

  • Kamineinsatz oder Kaminkassette
  • Konvektionsraum, gegebenenfalls mit Konvektionsmantel
  • Verbindungsstück
  • zugehörigen Dämmschichten/Hinterlüftung
  • gegebenenfalls Vormauerung
  • äußere Verkleidung

Offene Kamine der Bauart A besitzen keine Heizgaszüge. Die Wärmeabgabe erfolgt über die Feuerraumöffnung (Strahlung) sowie Konvektion.


Offener Kamin, Bauart B

Feuerstätte ohne Kamineinsatz oder Kaminkassette, die bestimmungsgemäß nur offen betrieben werden kann.

Sie besteht in der Regel aus:

  • Feuerraum
  • Abgassammler
  • Verbindungsstück
  • zugehörigen Dämmschichten/Hinterlüftung
  • gegebenenfalls Vormauerung
  • äußerer Verkleidung

Offene Kamine der Bauart B besitzen keine Heizgaszüge oder Feuerraumverschlüsse oder -Türen. Der Feuerraum wird handwerklich errichtet oder besteht aus vorgefertigten Bauteilen.

Die Wärmeabgabe erfolgt ausschließlich durch Strahlung aus der Feuerraumöffnung.


Heizkamin

Feuerstätte mit Kamineinsatz oder Kaminkassette, der bestimmungsgemäß nur mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden kann.

Metallische oder keramische Heizgaszüge sind nach jeweiliger Herstellerangabe für den Kamineinsatz/die Kaminkassette möglich. Zusatzfunktionen, z.B. Erwärmung von Trink- und Heizwasser, Warmhaltefach für Speisen usw. sind möglich.

Die Wärmeabgabe erfolgt über Strahlung aus der Feuerraumöffnung sowie über Konvektion und gegebenenfalls Wärmestrahlung der Verkleidung. Als Speicherkamin wird eine besondere Bauform des Heizkamins bezeichnet, der mit keramischen Heizgaszügen ausgestattet ist. Neben der Wärmeabgabe über die Feuerraumöffnung erfolgt die Wärmeabgabe vorrangig über Wärmestrahlung der Verkleidung im Bereich der Heizgaszüge.


Kachelkamin

Offener Kamin (Bauart A,B oder Heizkamin), dessen äußere sichtbare Verkleidung - ausgenommen ggf. vorhandenem Sockel und Schürze - überwiegend (mehr als 50%) aus keramischen Ofenkacheln oder Kachelsteinen besteht.


Hypokauste

Flächenheizung mit einem geschlossenen Luftsystem. Der Luftstrom wird hierbei von einem Festbrennstoff-Heizeinsatz oder Festbrennstoff-Kamineinsatz gegebenenfalls mit entsprechenden Heizgaszügen erwärmt. Die im Inneren der Hypokauste zirkulierende Luft gibt die Wärmeenergie an die Oberfläche ab. Entfernt liegende Heizflächen werden über Luftleitungen versorgt.


von A-K

Abbrand

Abnahme der Brennstoffmasse während der Verbrennung.

Abbrandzeit (Zeitbrand/Dauerbrand)

Eigenschaft einer Feuerstätte, eine bestimmte Mindestdauer ohne zwischenzeitliche Brennstoffaufgabe und ohne Eingriff in den Verbrennungsablauf so weiter zu brennen, dass am Schluss mindestens Grundglut vorhanden ist.

Abgas

Das den Abgasstutzen der Feuerstätte verlassende Verbrennungsgas.

Abgaskanal

Ein Verbindungsstück oder ein Abschnitt eines Verbindungsstücks in Massivbauart.

Abgasklappe/Abgasschieber

Einrichtung zum Verschließen des Abgasweges.

Abgasmassenstrom m& in g/s

Die in der Zeiteinheit (s) abzuführende Masse (g) der Abgase.

Abgassammler (Heizgassammler)

Der Raum oberhalb des Feuerraumes eines offenen Kamins, in dem die Verbrennungsgase gesammelt und in den Abgasstutzen bzw. Heizgasstutzen geleitet werden.

Abgasstutzen

Eine Einrichtung am Ende des Heizgasweges der Feuerstätte zum Anschluss eines Verbindungsstückes.

Abgastemperatur

Die Temperatur des Abgases an einem festgelegten Punkt in der Messstrecke.

Absperrvorrichtung

Eine Vorrichtung zum Verschließen des Abgasweges.

Aktive Hinterlüftung

Eine aktive Hinterlüftung ist ein ständig offener, nicht verschließbarer Schacht, Spalt oder Hohlraum, in dem zum Schutz des Gebäudes oder brennbarer Bestandteile in Anbauwänden oder Aufstellflächen ein Teil der durch eine Feuerstätte in Richtung des entsprechenden Bauteils abgegebenen Wärme konvektiv abgeführt wird.

Aktive Oberflächen / Inaktive Oberflächen

Aktive Oberflächen einer Feuerstätte sind die durch die Heizkammer, Nachheizflächen oder konvektive Luftführung direkt oder indirekt beheizten Oberflächen der Feuerstätte. Sie geben bestimmungsgemäß Wärme zur Raumheizung ab. Inaktive Oberflächen bestehen aus nicht beheizten Teilen der Feuerstätte wie Sockel, Holzlegen, Regale, unbeheizten oder gedämmten Auf- und Anbauten. Sie geben bestimmungsgemäß keine Wärme zur Raumheizung ab.

Anbaufläche

Wände, an die Feuerstätten direkt angebaut sind, Bodenflächen auf denen Feuerstätten aufgebaut sind und Deckenflächen, an bzw. unter welchen Feuerstätten direkt angebaut sind.

Anbauwand

Gebäudewand, bzw. Bereich der Gebäudewand, an welche die Feuerstätte angebaut ist.

Anheizeinrichtung (Klappe oder Schieber)

Einrichtung, die bei Offenstellung einen verkürzten Heizgasweg freigibt.

Aschekasten

Ein transportabler Behälter unter der Rosteinrichtung einer Feuerstätte zur Aufnahme des Rost- und Schürdurchfalls.

Ascheraum

Der Raum unter dem Feuerraum zur Aufnahme des Aschekastens. Durch den Ascheraum kann Verbrennungsluft strömen.

Aufstellfläche

Fußboden, bzw. Bereich der Bodenfläche, auf welche die Feuerstätte aufgebaut ist.

Backfach/Backröhre/Backrohr

Fach zum Backen, Kochen und Erwärmen von Speisen, welches vornehmlich von Heizgaszügen umgeben wird.

Beharrungszustand

Der einer bestimmten Wärmebelastung entsprechende Betriebszustand der Feuerstätte, bei dem sich in aufeinanderfolgenden gleich langen Zeitabständen die zu messenden Werte nicht mehr wesentlich ändern.

Brennfläche

Die mit Brennstoff bedeckbare Fläche, die gegebenenfalls mit Öffnungen oder einem Rost für den Durchtritt der Verbrennungsluft versehen ist. Bei offenen Kaminen ist die vordere Begrenzung durch die senkrechte Projektion der Vorderkante des Abgassammlers gegeben.

Brennholz

In einem Holzofen darf nur unbehandeltes und trockenes Scheitholz rein. Achtung: imprägnierte und lackierte Hölzer, sowie Abfall entwickeln unkontrollierte giftige und gesundheitsschädigende Dämpfe und Abgase. Haben die Holzzellen über 20% Wassergehalt, so sinkt nicht nur der Heizwert sondern der Holzofen wird zum "Stinker" und sorgt für Nachbarschaftsbelästigung. Als Faustregel gilt: das Brennholz in kleine Scheite spalten, aufrichten und 2 Jahre luftgetrocknet unter Dach lagern. Noch mehr Freude hat der, welcher sein Ofenholz 3-5 Tage vorher neben dem Ofen aufrichtet. Dann ist es 'zundertrocken' und hat den höchsten Heizwert.

Brennstoffwähler

Eine Einstelleinrichtung vor Voreinstellung des Primär- und Sekundärluftquerschnittes in Anpassung an den jeweils gewählten Brennstoff.

Bypass (Gasschlitz)

Eine Öffnung zum Herstellen einer Kurzschlussverbindung zwischen dem Feuerraum und dem Schornsteinanschluss.

Dauerbrand

Siehe Abbrandzeit

Doppelbogen

Heizgasrohr 1 bestehend aus zwei 90°-Umlenkungen (siehe Heizgasrohr).

Drosseleinrichtung

Eine Einrichtung zur Erhöhung des Strömungswiderstandes im Abgas- oder Heizgasweg.

Druckverlust

Bei Strömung von Fluiden durch Leitungen entstehender Gesamtwiderstand, resultierend aus der Summe der Rohrreibungswiderstände und der Einzelwiderstände.

Durchbruchkachel

Siehe Lüftungskachel.

Durchsicht

Siehe Röhren.

Einbaurahmen/Frontplattenzarge/Nischenrahmen

Bauteil zur Aufnahme der Frontplatte in Kachelfläche oder Putzfläche.

Einstelleinrichtung

Einrichtung zum Einstellen von Volumen- und Massenströmen (z.B. Verbrennungsluft, Brennstoffzufuhr).

Feuergeschränk/Heiztür

Verschlusseinrichtung für Feuer-, Füll- und Ascheraum.

Feuerraum

Der durch Feuerraumboden, gegebenenfalls Feuerraumwände und Abgassammler bzw. Decke sowie Feuerraumöffnung gebildete Raum. Der Feuerraum kann an der Feuerraumöffnung durch Türen, Jalousien und dergleichen Bauteile verschließbar sein.

Feuerraumboden (Brennfläche)

Dieser dient zum Auflegen von Brennstoff bzw. zur Aufnahme des Rostes, Feuerbocks oder Feuertopfes.

Feuerraumöffnung (Füllöffnung, Feuertür)

Eine Öffnung im Feuerraum, durch die der Brennstoff aufgelegt wird und je nach Ausführung Wärme in den Aufstellungsraum strahlt.

Feuerrost bzw. Planrost, Feuerbock

Bauteile im bzw. über dem Feuerraumboden, durch die Asche fällt und durch die Verbrennungsluft zugeführt werden kann.

Feuerstätten

Feuerstätten für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe gemäß 1. BlmSchV. Die Feuerstätten enthalten alle für die sichere und gebrauchstaugliche Funktion notwendigen Bauteile und Komponenten. Die Verkleidung ist Bestandteil der Feuerstätte.

Feuerstättenwände

Sie bestehen aus Feuerraumwänden, Ascheraumwänden, Abgassammler sowie den Dämmschichten und der Verkleidung (offener Kamin).

Feuerungsanlage

Sie besteht aus Verbrennungsluftleitung, Feuerstätte, Verbindungsstück und Abgasanlage.

Feuerungsleistung

Der auf den unteren Heizwert bezogene Wärmeinhalt des Brennstoffes, der einer Feuerungsanlage je Zeiteinheit zugeführt werden kann.

Fiktive Wärmeleistung

Rechengröße zur Ermittlung des Luftbedarfs, der einer Nutzungseinheit durch Feuerstätten und lufttechnische Anlagen entzogen wird.

Flachfeuerung

Eine Feuerung mit begrenzter Brennstoffaufnahmemöglichkeit.

Freier Querschnitt

Querschnitt, durch den Heizgas bzw. Zu oder Umluft strömt. Der freie Querschnitt wird in cm² angegeben.

Frontplatte

Ein Bauteil des Heizeinsatzes; sie schließt die Heizkammer zur Bedienungsseite hin ab.

Füllfeuerung

Eine Feuerung mit Dauerbrandeigenschaft und entsprechender Brennstoffaufnahmemöglichkeit.

Füllraum

Aus dem Abstand zwischen Rost- oder Brennfläche und Unterkante der Füllöffnung gebildeter Raum.

Gewölbefeuerung

Feuerraum in ovaler und halbrunder Bauweise.

Gleichwertiger Durchmesser D*

Wird ausschließlich bei rechteckigen Strömungsquerschnitten verwendet. Ein rechteckiger Kanal mit dem gleichwertigen Durchmesser D* hat den gleichen Druckverlust wie ein kreiszylindrischer Kanal bei gleichem Volumenstrom.

Gluthalten

Eigenschaft der Feuerstätte, nach einer bestimmten Brenndauer erneut aufgegebenen Brennstoff zu zünden.

Grünlinge

Ungebrannte Rohlinge aus der Ziegelproduktion.

Grundglut

Masse glühenden, entgasten Brennstoffes, die nach dem Abschüren der Asche mindestens vorhanden sein muss, um das Zünden des aufgegebenen Brennstoffes sicherzustellen.

Heizeinsatz

Bauteil aus Grauguss oder Stahlblech mit einem Brennraum für feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe; gleichzeitig Wärmetauscher für den Wärmeträger.

Heizfläche des Grundofens

Siehe aktive Oberfläche.

Heizgas

Innerhalb der Feuerstätte strömendes Verbrennungsgas.

Heizgasklappe/Heizgasschieber

Einrichtung zum Verschließen, Umlenken oder Drosseln des Heizgasweges.

Heizgasrohr

Bestandteil der Feuerstätte, der zur Führung der Heizgase dient.

Heizgasstutzen

Stutzen zur Aufnahme der Verbindung zwischen Heizeinsatz und Heizgaszug.

Heizgastemperatur

Temperatur des Heizgases am Heizgasstutzen.

Heizgasumlenkung

Einrichtung zur Änderung der Strömungsrichtung des Heizgases.

Heizgaszug/Wärmetauscher

Kanal aus metallischen, keramischen oder anderen wärmespeichernden mineralischen Baustoffen für Heizgase. Heizgaszüge sind Bestandteil der Feuerstätte und dienen zur Nutzung des Wärmeinhaltes des Heizgases.

Heizkammer

Dient zur Aufnahme des Heiz-/Kamineinsatzes bzw. der Kaminkassette und soweit zulässig, mit Heizgasrohr und Heizgaszügen. Heizkammerwände, -decke und -boden bilden die Verkleidung der Feuerstätte.

Heizkammerabstand

Abstand des Heizeinsatzes zur Verkleidung.

Heizlast (früher Wärmebedarf)

Gebäudeeigenschaft und Grundlage für die Ermittlung der erforderlichen Heizleistung. Die Berechnung erfolgt gem. DIN EN 12831. Sie setzt sich zusammen aus der Transmissionsheizlast ( T ? ) und der Lüftungsheizlast ( V ? ) in kW und gegebenenfalls einer Wiederaufheizleistung (RH ? ) in kW.

Inspektion

Maßnahme zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes der Feuerstätte.

Kachel

Siehe Ofenkachel.

Kachelstein

Aus bei ca. 1000° C gebrannten keramischen Material (als Quadrat- oder Rechteckstein hergestellt). Die Ansichtsflächen können eben oder profiliert und mit Glasur versehen sein. Die Kanten der Ansichtsflächen können glasiert oder unglasiert sein.

Kamineinsatz

Bauteil des offenen Kamins, das mindestens den Feuerraum, den Abgassammler und - sofern vorgesehen - Heizgasumlenkungen/Heizgaszüge sowie den Abgasstutzen enthält.

Kamineinsätze können aus mehreren Teilen bestehen, die am Einbauort zusammengesetzt werden. Kamineinsätze für offene Kamine, die auch mit verschlossenem bzw. ausschließlich geschlossenem Feuerraum betrieben werden können, enthalten außerdem die Bauteile zum Verschließen des Feuerraumes und die Einrichtung für die Zufuhr der Verbrennungsluft.

Kaminkassette

Bauteil des offenen Kamins, das mindestens den Feuerraum, gegebenenfalls mit Heizgasumlenkung/Heizgaszüge, die Feuerraumtür und ggf. den Abgasstutzen enthält. Sie hat außerdem zwischen dem Feuerraum bzw. Aschefallraum und dem Kassettenmantel Konvektionsluftleitungen.

Klammerdraht

Bauteil zum Verklammern von Ofenkacheln.

Konvektionsluft

Luft, die von den Heizflächen erwärmt wird.

Konvektionsmantel

Luftführung am Kamineinsatz durch die Außen-/Umluft zur konvektiven Erwärmung zu den Heizflächen und von dort als Zuluft dem Raum zugeführt wird.

Konvektionsraum

Siehe Heizkammer.

Lehmsteine

Aus Baulehm handgeformte oder stranggepresste Steine ohne Löcher und Stege.

Leistungsregler

Einrichtung, die entsprechend der eingestellten Wärmeleistung den Verbrennungslufteintrittsquerschnitt bzw. den Brennstoffdurchsatz selbsttätig ändert.

Luft Abluft (ABL)

Aus dem Raum abströmende Luft.

Aussenluft (AUL)

Die gesamte aus dem Freien zuströmende Luft.

Umluft (UL)

Teil der Abluft, der dem Kachelofen bzw. offenen Kamin wieder zugeführt wird.

Zuluft (ZUL)

Die dem Raum zugeführte erwärmte (bzw. thermodynamisch behandelte) Luft.

 

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